A Transparenz, Informationen
Je mehr über eine Person bekannt ist, umso besser ist ihr Verhalten voraussagbar und damit wird das Risiko, enttäuscht zu werden, kalkulierbar. Echtes Interesse am Befinden und Denken einer Person schafft auf beiden Seiten Vertrauen und Sicherheit. Dazu gehört zwingend, auch die eigenen Gefühle und die eigenen Einstellungen und Denkweisen offenzulegen,
B Normen und Werte
Der Austausch über das, was als «normal» gilt und über die (gemeinsamen) Erwartungen und Werte hinter den einzelnen Handlungen, reduzieren die Ungewissheit. Was uns verbindet und hilft wird sichtbar, aber auch das, was uns trennt und daher geklärt und akzeptiert werden muss.
C Lernprozess
Vertrauensbildende Erfahrungen im kleinen Rahmen werden bewusst gemacht und reflektiert. In kleinen Schritten wächst die Erfahrung. Je breiter diese Erfahrung ist, desto allgemeiner (abstrakter) werden die Regeln, die daraus abgeleitet werden können.
Die folgenden 7 Regeln helfen im Alltag, Vertrauen zu gewinnen und zu pflegen:
Auch wenn ich jemandem vertraue, weiss ich immer, dass dieses Vertrauen auch unberechtigt sein kann. Vertrauen ist deshalb kein Zustand, sondern ein langer und langsamer Prozess, der gepflegt sein will.
Ein gutes Vertrauen zu haben in jemanden bedeutet, mit der verbleibenden Ungewissheit zu leben, sie zu akzeptieren, nicht aber sie zu vergessen.